Eine reiche Chili-Ernte lässt sich hervorragend konservieren. Besonders praktisch ist das Chili trocknen: Die Schoten werden lagerfähig, ihr Aroma konzentriert sich und sie lassen sich später ganz, geschrotet oder gemahlen verwenden.
Welche Chilis eignen sich zum Trocknen?
Grundsätzlich lassen sich viele Sorten trocknen. Dünnwandige Schoten trocknen schneller als sehr fleischige Früchte. Große oder dickwandige Chilis solltest du deshalb aufschneiden.
Chilis vorbereiten
Verwende nur einwandfreie Früchte. Wasche sie, trockne die Oberfläche gründlich und entferne beschädigte Stellen. Bei sehr scharfen Sorten sind Handschuhe sinnvoll.
Chili im Dörrgerät trocknen
Ein Dörrgerät bietet eine gleichmäßige Luftzirkulation. Lege die Schoten mit Abstand auf die Ebenen und trockne sie bei moderater Temperatur, bis sie vollständig trocken sind. Die genaue Dauer hängt von Sorte, Größe und Wassergehalt ab.
Chili im Backofen trocknen
Auch der Backofen funktioniert. Stelle eine niedrige Temperatur ein und ermögliche, sofern dein Gerät dies sicher zulässt, den Abtransport der Feuchtigkeit. Kontrolliere die Schoten regelmäßig, damit sie nicht rösten oder verbrennen.
Wann sind Chilis wirklich trocken?
Für eine längere Lagerung müssen die Früchte vollständig durchgetrocknet sein. Sie sollten sich trocken anfühlen und beim Biegen eher brechen als weich nachzugeben.
Getrocknete Chilis richtig lagern
Nach dem Abkühlen gehören die Schoten in einen trockenen, gut verschlossenen Behälter und an einen dunklen Ort. Bereits fertig getrocknete Varianten wie Habanero Chili, Chipotle Chili oder Carolina Reaper zeigen, wie vielseitig getrocknete Chilis später dosiert werden können.
Fazit
Mit Geduld und niedriger Temperatur kannst du deine Ernte lange nutzbar machen. Entscheidend sind saubere Früchte, vollständige Trocknung und eine trockene Lagerung.